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Autor Thema: Schützt das Klima!  (Gelesen 1225 mal)
drailing
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« am: 02.02.2010, 02:28:13 »

Vorausgeschickt sei: wenn ich meine restlichen 2 Semester überblicke, habe ich alle Klausuren in dieser Form überstanden. Also geht mein Hilferuf ausschließlich an die nachfolgenden Generationen.

Nun zum eigentlichen.
Wie wir alle wissen befinden wir uns im wärmsten Winter aller Zeiten - und da wir alle brav an die uns vorgesetzten Klimaforscher glauben, fordere ich hiermit: Keine Programmierklausuren mehr auf Papier!

Sorgfältig wurde die Herkunft dieses aussterbenden Rohstoffs recherchiert, und es hat sich herausgestellt: Papier ist aus Baum! (http://de.wikipedia.org/wiki/Papier#Rohstoffe)

Wiederum musste ich feststellen, dass "Baum" zu der Gattung der Pflanzen zuzuordnen ist und die der Fotosynthese bemächtigt sind. (für Unwissende: unser Atemabfall wieder in gute Luft verwandeln)

Nun wird mir bestimmt niemand widersprechen wollen, wenn ich hier eine Behauptung aufstellen möchte: Programmierklausuren auf Papier schädigen die Umwelt!

Im Grunde kann man diesen umweltschädlichen Fakt (nehmen wir an dieser hat den wert 100) auch noch mit verschiedenen anderen Faktoren multiplizieren. Bisher konnte ich der praxisnahen Ausbildung an der h_da vollkommen zustimmen, der subjektive Studienaufbau stimmt, und subjektive 95% der Professoren sind auf dem aktuellen Stand und schaffen es sogar vollkommen interessenfremde Themen noch in irgendeiner Form interessant gut darzustellen.

Leider Gottes bleibt mir jeglicher Sinn und praxisbezogene Lerneffekt von Programmierklausuren auf Papier bisher verschlossen. Das Werkzeug für uns heißt IDE! Kein Arbeitgeber wird jemals fragen "Naa, junger Mann, kannst du auch schönen php/java Code auf Papier schreiben?". Eine der Kernfragen wird sein, ob man in Umgang mit eclipse (seltener wohl inzwischen auch netbeans oder eclipse-pdt bzw aptana) auf dem Stand der Dinge ist.

Da wohl bisher die wenigsten Programmierklausuren auf Papier auch zeitlich angemessen waren, nehmen wir hier an, der Faktor beträgt 300.
Ausmultipliziert ergibt das einen Unnötigkeitsfaktor von 3000!

Daher die Frage: Wo liegt der Sinn darin, wertvolles Papier mit Code zu schänden, wenn darauf wertvolle Gedichte oder Bücher entstehen könnte?
Und wo liegt der Mehrwert für uns?

(wenn man den Faktor 10 für die angenehmere Korrektur für unsere Profs dazu nimmt, sind wir bei 30.000!)

In diesem Sinne,
danke an Wieczo fürs ausbügeln meiner (Komma-)Legasthenie
« Letzte Änderung: 02.02.2010, 02:59:31 von drailing » Gespeichert
S. Oelmann
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« Antworten #1 am: 02.02.2010, 03:07:42 »

Auch gestern EWA mitgeschrieben?
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NCR
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« Antworten #2 am: 02.02.2010, 09:51:05 »

Das Werkzeug der Informatiker heißt Gehirn, nicht IDE. Wenn die Kernfrage einmal sein wird, ob jemand unfallfrei Eclipse bedienen kann, werde ich Landschaftsgärtner. Und der Strom für praktische Programmierprüfungen kommt aus der Steckdose, das ist natürlich ungleich umweltfreundlicher.  Undecided
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drailing
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« Antworten #3 am: 02.02.2010, 12:04:58 »

@S. Oelmann:
um einfach nur deine Frage zu beantworten: ja. Was ja aber nicht das Problem war Smiley
und ich dachte es war allgemein genug vormuliert umd die allgemeine Aussage herauszulesen.

@NCR
OMG, nu hab ich ne Wette verloren. Deine Beiträge sind tatsächlich ausschließlich nur scheisse... nicht nur dass du die Ironie nich verstehst, es hat einfach sowas 0 Nährwert auf deine gegen-alles-Haltung weiter einzugehen.
Die Definition für Werkzeug werd ich dir nicht raussuchen, aber viel Spaß beim coden mit Gehirn.
Und lösch mal deine Signatur, wenn du die Sache mit der Qualitätsverbesserung ernst nehmen würdest, hättest du entweder was konstruktives geschrieben oder ne tatsächliche Begründung PRO Programmierklausuren auf Papier gebracht.
« Letzte Änderung: 02.02.2010, 12:08:57 von drailing » Gespeichert
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« Antworten #4 am: 02.02.2010, 12:34:00 »

Jeder blamiert sich eben so gut er kann.
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« Antworten #5 am: 02.02.2010, 14:05:29 »

jungs wenn ihr stress habt dann löst das wie männer über nen 1on1 in counterstrike

@topic
atomstrom (endlagerproblem)? Solarstrom (umweltschädlich in der herstellung)? Kohlekraftwerk? etc. etc.
egal was du nimmst auf irgend eine art ist alles mehr oder weniger umweltschädlich.
papier kann man recyclen .. strom nich
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Hüüüja!


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« Antworten #6 am: 02.02.2010, 14:06:13 »

Ja, ich habe auch EWA geschrieben. 37 von 61 Punkten machten Programmieren von JS und PHP aus. Wo ist denn der Sinn davon? Wie bewertet man das?
Ich programmiere so gut wie alles in einer IDE oder in einem Code-Editor mit mindestens Code-Vervollständigung und -Highlighting(z.B. Notepad++ oder TextMate).
Okay, was gibt es denn für sinnvolle Fragen, um die EWA Klausur zu füllen? Ein wenig Sicherheit, ein wenig Barrierefreiheit, Apache-Konfiguration(?) und dann HTML. Aber PHP und JS coden? Wo ist der Sinn?

@NCR: Gibt es denn Gründe für Programmierklausuren auf Papier? (Außer mal wieder zu trollen Wink )
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« Antworten #7 am: 02.02.2010, 14:51:38 »

Auch ich bin eher gegen Programmier-Klausuren auf Papier... Viel Papier, wenig Zeit...
Der Vorteil: man lernt, dass es durchaus sinnvoll ist, seinen Code schon im Werkzeug Hirn vorzustrukturieren, dies möglicherweise auf Material Baum mit Hilfe Werkzeug Stift festzuhalten und dann erst das Werkzeug IDE bzw. Tastatur zu bemühen. Weil gerade auf Material Papier ist es eben nicht möglich Mal schnell eine Zeile einzufügen - und auch das sollte vorhanden sein.
Ergebnisse Programme leiden oft Deutlich im Bereich Übersichtlichkein und Wartbarkeit, wenn der Code unstrukturiert nieder'gekotzt' wird und immer Mal wieder hier und da was eingefügt wirde, weil man vorher nicht daran gedacht hat, dass man es brauchen könnte...

Und btw.: Strom aus was auch immer mag auch nicht gerade umweltfreundlich sein - aber Kohle, Öl und Silizium/Germanium bauen uns wenigstens nicht aus Kohlendioxid wieder guten Kohlenstoff (den man dann wieder verkokeln und zu strom machen kann) und Dioxid (den man dann wieder einatmen und zu Kohlendioxid machen kann)... Wink
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« Antworten #8 am: 02.02.2010, 14:55:30 »

mmh, abseits des Umweltschutzes: immer wieder wird nach EWA über die Klausur geschimpft. Sobald die Noten da sind, sind aber alle ruhig Wink

Das der Fachbereich Wert auf praktische Ausbildung liegt, sollte euch aufgefallen sein. Immerhin habt ihr alle die 3 Stunden praktische Prüfung am Rechner hinter euch.

Für konstruktive Ideen wie man eine solche Klausur gestalten kann sind mit Sicherheit auch die Dozenten offen.
Vielleicht auch direkt in Form einer Probeklausur wie unter http://wiki.fbihome.de/Probefragen_Netzwerke
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« Antworten #9 am: 02.02.2010, 15:02:13 »

Was zur Hölle wird hier fürn Mist diskutiert?
Jetzt hab ich mit Lesen dieser Sinnlosigkeit 3 Min meiner Lebenszeit verschwendet und mit Beitrag verfassen nochmal 2 Min, die ich nie wieder kriege! Smiley

Jeder musste mal auf Papier programmieren, natürlich nervt das, aber einfach mal weniger rumheulen, wie wärs?
Man sollte beides können auf Papier und auf dem Bildschirm. Mal davon abgesehen, ich weiß ja nicht in wie weit du mal Software "professionell" entwickelt hast. Oft kommen einem Ideen, die man grad mal auf das Papier schreibt, sich kleine Skizzen zum Ablauf etc. macht.

Und zur Öko-Frage, werfen wir alle umweltschädlichen Faktoren in einen Topf, macht der Papierverbrauch für Klausuren bei uns vielleicht von 100% - 0,000000000000000000000000000000000000000000000000001 % aus. Deswegen so ein Aufwand? Wink
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« Antworten #10 am: 02.02.2010, 15:10:08 »

Ich habe mich nicht FÜR Programmierenklausuren auf Papier ausgesprochen (das war an der TU Darmstadt schon grausam). Und: ja, ich bin auch kein Freund der EWA-Klausur in der aktuellen Form.

Ich finde nur die Argumentation mit "Umweltschutzbedenken" an den Haaren herbeigezogen (siehe oben). Und über IDE lässt sich auch vortrefflich streiten. Ich bin eben der Ansicht, dass man zunächst das Problem verstanden und mental programmieren können muss. Dass es dann Sprachen gibt, die man ohne IDE nicht gescheit einsetzen kann, verstehe ich als Antipattern.

Warum neuerdings alle an die Decke gehen, wenn ich auf Ironie mit Ironie antworte, verstehe ich nicht. Ob meine Post hier alle "scheiße" sind, kann jeder selbst überprüfen. Themen wie Editoren, Betriebsysteme, oder Sprachen sind Minenfelder. Wer anderer Meinung ist, sollte andere Standpunkte respektieren können und nicht hochgehen wie eine Rakete. Schon gar nicht, wenn die Unzufriedenheit nicht von meinem Kommentar herrührt.
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« Antworten #11 am: 02.02.2010, 15:15:19 »

Naja der Umweltschutz war wohl ein Ding um das ganze nur etwas amüsanter zu schreiben...
Aber tatsächlich bleibt die berechtigte Frage, wo der Vorteil ist für PHP und HTML ne IDE zu haben Cheesy
Syntax-Highlighting kann ich auch auf Papier, wenn ich genügend farbige Stifte habe...
Nein, ich wüsste nicht, wie man die EWA-Klausur besser machen könnte... höchstens tatsächlich am PC... jedem Prüfling wird ein Prüfungsaccount eingerichtet, auf dem nur Notepad++ (juhu, Syntax-HL!!!) eingerichtet ist - kein Netzwerk, kein nichts sonst) und man muss die Klausur dann speichern. Hilfsmittel die bisher zugelassenen oder eben, da man jetzt ja beliebig rumeditieren kann: keine.
Dann wird es aber auch Stimmen geben: "Ich wusst nicht, wie/wo ich speichern soll" oder was auch immer. Es wird immer unzifriedene Menschen geben - aber dem Papierwust wäre man damit entgegen getreten.
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« Antworten #12 am: 02.02.2010, 15:24:26 »

Wow endlich mal jemand der ans Klima denkt. Als nächstes sollten wir auch das Kolpapier abschaffen Tongue

Ne mal im ernst. Ich habe gestern ENA geschrieben und es gibt viele Pros und Kontras für Papierprogrammierung.

Pro Papierprogrammierung:
Gerade im Thema ENA ist es einfach mit einer IDE eine Oberfläche zusammen zu klicken. Dabei muss man keine einzige Zeile Code selber schreiben. Aber auch durch Code Vervollständigung kann nicht immer überprüft werden, ob man wirklich coden kann. Klar sind wir durch Hochsprachen und Kompiler eh verwöhnt. Aber es muss auch nicht für jede Programmiersprache ne IDE geben, bzw nicht jede Firma kann sich z.B. Visual Studio leisten.

Kontra Papierprogrammierung:
Natürlich ist es unschön auf Papier zu programmieren, gerade wenn man was vergessen hat und dann 3 Zeilen zwischen eine quetscht. Und der Faktor zeit ist auch anders(geschweige denn von der Lesbarkeit für den Prof Wink ). Und die Funktionsweise kann auch keiner ohne weiteres überprüfen.

/Edit: Pro und Kontra
« Letzte Änderung: 02.02.2010, 15:30:56 von Masel » Gespeichert

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« Antworten #13 am: 02.02.2010, 15:26:33 »

Dabei muss man keine einzige Zeile Code selber schreiben.

Und unter welchem Motto läuft dann die Klausur? "Überprüfung, ob der Student Menüs richtig interpretieren kann, Button-Bezeichnungen liest und mit der Online-Hilfe umzugehen weiß"?
Sorry, aber wenn ich klicken beigebracht bekommen will mach ich eine Ausbildung...
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« Antworten #14 am: 02.02.2010, 15:30:03 »

Dabei muss man keine einzige Zeile Code selber schreiben.

Und unter welchem Motto läuft dann die Klausur? "Überprüfung, ob der Student Menüs richtig interpretieren kann, Button-Bezeichnungen liest und mit der Online-Hilfe umzugehen weiß"?
Sorry, aber wenn ich klicken beigebracht bekommen will mach ich eine Ausbildung...
Richtig, das war auch mein Punkt. Fürs Klicken auf Assistenten braucht man keinen Bachelor. Oben war halt der Pro Teil für die Papierklausur Wink
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