Autor Thema: Studiengebühren  (Gelesen 31439 mal)

Offline Lhurgoyf

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« Antwort #30 am: 27.06.2007, 16:25:33 Nachmittag »
zum Thema beschädigen und klauen, wir wärs mit Videoüberwachung wie im DT-Labor? Ist meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit das einzudämmen.

Heute im Labor in D15 waren aber auch 2 Rechner defekt...

Von Notebooks für alle Studenten halte ich auch nicht viel (obwohl ich natürlich persönlich nichts gegen ein Notebook hätte  :)  ), da würde es wahrscheinlich haufenweise Studenten geben die für 1 Semester Informatik studieren um so ein Notebook abzugreifen

Offline Observer

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« Antwort #31 am: 27.06.2007, 16:31:02 Nachmittag »
Ich finde die Idee von Thomas mit den Labor-Tutoren sehr gut. An anderen Hochschulen ist das gang und gäbe.

Offline phil

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« Antwort #32 am: 27.06.2007, 16:35:49 Nachmittag »
Zitat von: "Ansgar"
Ein freier Computer-Pool wäre nicht verkehrt. Allerdings bringt der nur was, wenn man da auch was schaffen kann, sprich Memory-Sticks funktionieren, man ins Internet kommt, eine solide und gepflegte Softwareausstattung da ist und die Rechner technisch einwandfrei funktionieren.

ok, mich hast du überzeugt ,)

die Rechner-Pools an der TU haben sich ja auch als recht nützlich erwiesen, evtl. können wir uns etwas an denen orientieren bzw. aus Ihren Erfahrungen lernen (bei Bedarf kenne ich auch noch jemanden von der RBG)

Offline Martin Metz

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« Antwort #33 am: 27.06.2007, 22:22:16 Nachmittag »
Hi,
Zitat von: "phil"

ok, mich hast du überzeugt ,)
die Rechner-Pools an der TU haben sich ja auch als recht nützlich erwiesen, evtl. können wir uns etwas an denen orientieren bzw. aus Ihren Erfahrungen lernen (bei Bedarf kenne ich auch noch jemanden von der RBG)


Wie unterscheiden sich denn die Rechnerpools der TU ausser von den Oeffnungzeiten? Ist dort alle Software installiert oder kann man einfach irgend etwas installieren?

Was ist denn mit dem "Offenen Labor" im D14?
Dort gibt's/gab's 2 Tutoren..die auch Fragen zu PG usw. beantworten konnten..ware ja schade, wenn das wieder eingeschlafen ist...
Also im D15 waren nur am Semester-Ende ein paar Leutchen zum Lernen..also kurz vor den Klausuren..sonst war relativ wenig
Nachfrage.
Wegen der nicht vorhanden Software - welche Software ist denn *notwendig*? Welche Version von welcher Firma?  
Es ist schon sehr schwer alles auf einem Rechner alles zu installieren und
jeder hat so seine Software mit seiner Config, die so am besten ist ;-) Terminalserver sind auch nicht fuer alles geeignet...
Internet gibt's doch in allen Laboren, die PCs haben - klar die USB-Sticks machen/machten Probleme..aber eben bei weitem nicht alle und wenn man *vorher* mal testet und es Schwierigkeiten gibt, kann man sich auch an den LabIng wenden. Wenn Rechner defekt sind - OK.. dumm gelaufen - aber hoffentlich versucht bescheid zu sagen, damit sie nicht defekt bleiben ;-)

Gruesslis
Martin

ps
Ich bin uebrigens kein LabIng mehr..zur Info...

Offline phil

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« Antwort #34 am: 27.06.2007, 23:02:37 Nachmittag »
Zitat von: "Martin Metz"

Wie unterscheiden sich denn die Rechnerpools der TU ausser von den Oeffnungzeiten? Ist dort alle Software installiert oder kann man einfach irgend etwas installieren?

Die TU/Informatik Rechnerpools bestehen aus diskless Workstations mit debian und werden iirc sehr stark genutzt, sinnvolle Softwarewünsche können also schnell poolweit mit einem 'apt-get install' gelöst werden.
Installation von eigener Software ist zwar im Prinzip möglich, allerdings durch die 30MB Disk-Quota eher eingeschränkt.

Zitat von: "Martin Metz"

Was ist denn mit dem "Offenen Labor" im D14?
Dort gibt's/gab's 2 Tutoren..die auch Fragen zu PG usw. beantworten konnten..ware ja schade, wenn das wieder eingeschlafen ist...

es ist leider relativ eingeschlafen, ich dachte bis jetzt, dass das hauptsächlich an der Uhrzeit liegt und nicht an mangelndem Bedarf, eigenartig.

Offline r.tm

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« Antwort #35 am: 28.06.2007, 14:33:29 Nachmittag »
Zitat von: "Thomas-N"
Und warum nicht einfach Studenten höherer Semester einen Aufsichtsjob anbieten?


joa, das wäre eine gute möglichkeit, das ganze zu kontrollieren.

was das ausgeben des budgets angeht: wäre es nicht auch möglich, das wieder (nach)klausuren (während des semesters) angeboten werden? nach dem was ich gehört habe, wurde das doch auch wegen zu hoher kosten für die professoren eingestellt, oder? sollte also noch geld übrigen bleiben, könnte man sowas ja wieder zum leben erwecken... würde das ganze studium vielleicht auch wieder ein bissl entzerren und man kann sich auf die wirklich, wirklich wichtigen prüfungen am semesternde konzentrieren...

Offline Schledo

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« Antwort #36 am: 28.06.2007, 17:08:29 Nachmittag »
Die Gelder werden zu bestimmten Teilen an die Fachbereich verteilt (derzeit jedoch nicht auf den Studierendenzahlen basierend), welche es dann ausgeben müssen. Im Fallen von unserem Fachbereich sind das 160.000 Euro noch in diesem Jahr.

Offline Lhurgoyf

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« Antwort #37 am: 28.06.2007, 20:14:38 Nachmittag »
Zitat von: "Martin Metz"


Was ist denn mit dem "Offenen Labor" im D14?
Dort gibt's/gab's 2 Tutoren..die auch Fragen zu PG usw. beantworten konnten..ware ja schade, wenn das wieder eingeschlafen ist...



Ich würde es gerne nutzen, aber da es erst um Viertel nach 5 (oder wars viertel vor 6?) aufmacht ist es für mich leider keine Alternative

Offline W.McL

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« Antwort #38 am: 01.07.2007, 17:49:18 Nachmittag »
Zitat von: "simone_f"
Im Gespräch ist auch schon notebooks für alle Studenten zu kaufen. Was haltet ihr davon?

Eigentlich würde ich es vorziehen, das Geld Bar zurückzubekommen, da das leider rechtlich nicht möglich ist, wäre dieser Vorschlag eine wenigstens brauchbare Alternative.

Zitat von: "Observer"
"Pauschal für jeden" gleicht das Geld zum Fenster rauswerfen.
Wenn, dann nur unter der Bedingung, dass man zum Beispiel sein Studium in der Regelstudienzeit macht. Wer's nicht schafft, muss es halt zum Teil selbstbezahlen.

Zynischer kannst du denjenigen, die sich ihr Studium selbst finanzieren müssen und deswegen ohnehin schon durch die Studiengebühren länger arbeiten müssen, nicht in den Arsch treten.
Diese Leute, die dadurch, oder aus anderen Gründen nicht schneller studieren können haben schon mehr als genug Probleme durch die Prüfungsordnung (z.B. Auslösen von Fristen schon beim ersten Nichtbestehen einer Prüfung) und die Umstellung des Studienprogramms. Außerdem bezahlen Leute, die länger brauchen auch noch mehr, ohne die Hochschule mehr zu kosten und sollen doch auch bitte was Angemessenes für ihr Geld bekommen. :evil:
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spass beim effizienten Fertigstudieren in der Regelstudienzeit an einer schmarotzerfreien Hochschule.

Zitat von: "Lhurgoyf"
Von Notebooks für alle Studenten halte ich auch nicht viel (obwohl ich natürlich persönlich nichts gegen ein Notebook hätte Smile ), da würde es wahrscheinlich haufenweise Studenten geben die für 1 Semester Informatik studieren um so ein Notebook abzugreifen

1. Wage ich das zu bezweifeln, dass es so viele werden.
2. Was wäre denn dabei? Schließlich bezahlen die ja dafür und nehmen im Gegenzug außer dem Notebook, dass sie ja schließlich bezahlen, und einem geringen Verwaltungsaufwand, für den es ja auch extra seit 2003 eine Gebühr gibt, keine Leistung der Hochschule in Anspruch.

Zitat von: "Thomas-N"
Wo wir schon bei Personal sind: Mindestens 2 Angestellte die sich um das Marketing der Hochschule kümmern, denn diese wird zukünftig nach außen hin deutlich machen müssen, was Studenten für ihr Geld erwarten können und das nicht nur auf der Website, sondern auch in der Presse etc.

Geht's noch? Marketing? Die sollen Leistungen bringen und nicht mit hohlen Werbekampagnen Gelder verpulvern, die dann woanders (z.B. bei der Verbesserung der Lehre) fehlen. :roll:
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Offline Thomas-N

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« Antwort #39 am: 01.07.2007, 18:30:47 Nachmittag »
Zitat von: "W.McL"
Zitat von: "Observer"
"Pauschal für jeden" gleicht das Geld zum Fenster rauswerfen.
Wenn, dann nur unter der Bedingung, dass man zum Beispiel sein Studium in der Regelstudienzeit macht. Wer's nicht schafft, muss es halt zum Teil selbstbezahlen.

Zynischer kannst du denjenigen, die sich ihr Studium selbst finanzieren müssen und deswegen ohnehin schon durch die Studiengebühren länger arbeiten müssen, nicht in den Arsch treten.
Diese Leute, die dadurch, oder aus anderen Gründen nicht schneller studieren können haben schon mehr als genug Probleme durch die Prüfungsordnung (z.B. Auslösen von Fristen schon beim ersten Nichtbestehen einer Prüfung) und die Umstellung des Studienprogramms. Außerdem bezahlen Leute, die länger brauchen auch noch mehr, ohne die Hochschule mehr zu kosten und sollen doch auch bitte was Angemessenes für ihr Geld bekommen. :evil:
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spass beim effizienten Fertigstudieren in der Regelstudienzeit an einer schmarotzerfreien Hochschule.


Na klar, alles kostenlos, jeder darf so lange studieren wie er will, am besten noch ein Notebook geschenkt und Master für alle, auch mit Hauptschulabschluß und ohne Leistungsnachweise. Beliebig viele Wiederholversuche bei Prüfungsleistungen, ach was, am besten alles Studienleistung!

Verdammt noch mal, Deutschland hat so ein scheiß Problem damit Leistung zu verlangen und zu vergüten, gibt's das noch?
Bei dem Wort Eliteuni streuben sich deutschen Gleichberechtigungsfanatikern gleich die Nackenhaare, denn wir sind alle gleich und jeder Depp muß die Gelegenheit bekommen, auch am besten gleich noch seinen Doktor zu machen! Geht's noch?
Kriegt Euch mal ein, das ist langsam wirklich peinlich!
In Ausbildungsberufen wird schon seit längerem geklagt, daß die Schulabgänger kaum genug Mathematik beherrschen, um die benötigte Menge Holz für 'nem blöden Tisch auszurechnen. In Berufen für die ein Studium nötig ist machen wir's dann bald auch so?
Dann werden hier bald diplomierte Inder eher genommen als Deutsche mit Master, weil jeder Trottel einen Master machen kann.
Ich glaube "Geiz-ist-Geil" und "ich hab die Schnauze voll"-Aufkleber von der Bild, haben in diesem Land für einige ganz seltsame Ansichtsweisen gesorgt.

Zitat von: "W.McL"
Zitat von: "Thomas-N"
Wo wir schon bei Personal sind: Mindestens 2 Angestellte die sich um das Marketing der Hochschule kümmern, denn diese wird zukünftig nach außen hin deutlich machen müssen, was Studenten für ihr Geld erwarten können und das nicht nur auf der Website, sondern auch in der Presse etc.

Geht's noch? Marketing? Die sollen Leistungen bringen und nicht mit hohlen Werbekampagnen Gelder verpulvern, die dann woanders (z.B. bei der Verbesserung der Lehre) fehlen. :roll:


Die Hochschule wird sich zu einem Dienstleister entwickeln und sie wird das müssen.
Erstens erbringt die Hochschule eine Dienstleistung und das tut sie schon lange.
Zweitens wird sie jetzt dafür bezahlt.
Die Hochschule vermarktet ihre Qualitäten heute schon viel zu wenig im Vergleich zu anderen Bildungseinrichtungen. Und wenn Du Dich jetzt auf den Schlips getreten fühlst, dann unterhalte Dich über dieses Thema mal mit Frau Lenz und schreib dann Deine Antwort hier rein.
Ich würde jedenfalls mein Geld zu einer Hochschule tragen, die dieses auch vernünftig einsetzt. Eine Hochschule die nach üblichen Beamtenmustern denkt, das der Kunde ja schon kommen wird, wird jedenfalls nicht meine erste Wahl sein.

Das Studium gibt's nicht geschenkt und es bedeutet Arbeit. Später wird sich das auszahlen, denn man weiß dann Deinen Arbeitseinsatz zu schätzen und eine Hochschule mit gutem Ruf (Marketing) bringt Dir was bei der Jobsuche. Wurde Dein Geld vernünftig eingesetzt, so hast Du damit die hohe Qualität Deiner Ausbildung finanziert, hast also auch was dafür bekommen.
Aber das alle am besten umsonst studieren können sollen, jeder was geschenkt bekommt und sich beliebig lange Zeit lassen kann, halte ich für eine grundsätzlich falsche Denkweise.

Daß das Studium in eng gesteckten Regeln abläuft, die Druck aufbauen wenn man eine PL beginnt und dadurch das Langzeitstudium verhindert, macht Sinn! Das Langzeitstudieren bestraft wird macht auch Sinn! Wenn jemand dann ein Studium beginnt, sollte er es ernst meinen und wird sich das dann vielleicht sehr genau überlegen. Dadurch wiederum bekommen vielleicht Ausbildungsberufe wieder mehr Zulauf und es gibt weniger Leute die studieren und später doch nichts mit dem Abschluß anfangen.
Das die Dienstleistung der Lehre bezahlt werden muß halte ich auch für sinnvoll, denn dies kann die Qualität steigern (Erkundige Dich mal wieviel man zahlen muß, wenn man bei der Lufthansa zum Piloten ausgebildet werden will und Du wirst staunen.)
Das sich dieses System erst einspielen muß ist klar. Am Anfang läuft da sicher einiges schief.
Das finanziell schlechter gestellte Studenten dann ein Problem kriegen muß verhindert werden, wofür ein vernünftiges Konzept her muß. Deswegen aber gleich das ganze System in Frage zu stellen ist meiner Meinung nach Blödsinn.

Sorry für die schroffe Art, aber das mußte mal raus. Die Studiengebührendiskussion macht mir genau wie der ganze G8-Kram manchmal den Eindruck, daß da viel getrommelt wird, ohne mal genau überlegt zu haben.

Gruß,
Thomas

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« Antwort #40 am: 01.07.2007, 20:53:03 Nachmittag »
Zitat von: "W.McL"
Eigentlich würde ich es vorziehen, das Geld Bar zurückzubekommen, da das leider rechtlich nicht möglich ist, wäre dieser Vorschlag eine wenigstens brauchbare Alternative.


Dann bräuchte man sie ja erst recht nicht beheben.

Zitat von: "W.McL"
Zynischer kannst du denjenigen, die sich ihr Studium selbst finanzieren müssen und deswegen ohnehin schon durch die Studiengebühren länger arbeiten müssen, nicht in den Arsch treten.


Verdrehst Du da nicht ein wenig die Tatsachen? Ich sag doch nur, dass jemand für eine kostenloses Notebook auch entsprechende Studienleistungen bringen muss. Thomas hat das schon richtig erkannt und kommentiert...

Offline timm

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« Antwort #41 am: 01.07.2007, 21:45:02 Nachmittag »
Bei der ganzen Diskussion um pro/contra Gebühren: Wer würde denn einen auf Tutor machen? :roll:

Seit ihr top in Mathe, könnt C++ besser als jeder Prof oder wisst wie man die Berechenbarkeit von konjugierten Klauseln einem normal sterblichen verklickert? Das Geld sollte man (vielleicht sogar primär) in Tutorien & Repititorien stecken. So bekommen Studenten, die Nachhilfe geben, die Studiengebühren quasi 1:1 in Form von Gehalt zurück und der Rest profitiert auch, weil Tutorien daraufhin im Überfluss angeboten würden.

...gesetzt den Fall, es gibt genügend arme Studenten, die lehrend mitmachen würden...

Offline Thomas-N

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« Antwort #42 am: 01.07.2007, 23:14:31 Nachmittag »
Zitat von: "timm"
Bei der ganzen Diskussion um pro/contra Gebühren: Wer würde denn einen auf Tutor machen? :roll:


Wo ist das Problem? An der TU werden alle möglichen Übungen durchgeführt die von Studenten geleitet werden - also studentischen Tutoren.
Genug Studis machen auch an der h_da Tutor-Jobs für Profs, also scheint es ja zu funktionieren.

Zitat von: "timm"
Seit ihr top in Mathe, könnt C++ besser als jeder Prof oder wisst wie man die Berechenbarkeit von konjugierten Klauseln einem normal sterblichen verklickert?


Zunächst mal soll der Tutor nicht den Prof ersetzen, da schießt Du etwas über's Ziel hinaus (jedenfalls hatte ich die Idee nie so gemeint).
Zweitens habe zumindest ich garnicht von Tutoren gesprochen. Zu meiner Studizeit war es z.B. im Lernraum im D14 vor allem im Sommer kaum möglich zu lernen, weil der Raum ein regelrechter Partyraum war! Laut, stickig, lauter Leute die gemeinsam Videos auf Notebooks geschaut haben, oder zum Surfen da waren.
Feste Regeln für solche Räume und Leute die dafür sorgen daß diese eingehalten werden, würden ein Lernen viel eher ermöglichen. Wenn mal ein oder zwei durchsetzungsfähige Leute im Raum anwesend waren, war jedenfalls eine ruhige Atmosphäre hinzubekommen :D

Zitat von: "timm"

Das Geld sollte man (vielleicht sogar primär) in Tutorien & Repititorien stecken. So bekommen Studenten, die Nachhilfe geben, die Studiengebühren quasi 1:1 in Form von Gehalt zurück und der Rest profitiert auch, weil Tutorien daraufhin im Überfluss angeboten würden.


Auf jeden Fall gut, löst aber nicht das Problem mit den Räumlichkeiten zum Lernen, auf das ich ursprünglich abgezielt hatte.
Aber Tutorien und Repititorien sollten eigentlich ohnehin zur Lehre gehören, sind also auf jeden Fall eine gute Idee.

Gruß,
Thomas

Offline W.McL

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« Antwort #43 am: 01.07.2007, 23:30:44 Nachmittag »
Zitat von: "Observer"

Zitat von: "W.McL"

Eigentlich würde ich es vorziehen, das Geld Bar zurückzubekommen, da das leider rechtlich nicht möglich ist, wäre dieser Vorschlag eine wenigstens brauchbare Alternative.

Dann bräuchte man sie ja erst recht nicht beheben.

Das war meine Intention dahinter. Wie Dir vielleicht aufgefallen ist, bin ich gegen Studiengebühren, und wenn ich schon Vorschläge über die Verwendung machen darf, dann behalte ich mir vor, Vorschläge zu machen, die meiner Überzeugung entsprechen.

Zitat von: "Observer"
Zitat von: "W.McL"
Zynischer kannst du denjenigen, die sich ihr Studium selbst finanzieren müssen und deswegen ohnehin schon durch die Studiengebühren länger arbeiten müssen, nicht in den Arsch treten.

Verdrehst Du da nicht ein wenig die Tatsachen?


Du bist also der Meinung, dass neben dem Studium arbeiten das Studium nicht verlängert, oder verstehe ich das falsch?
Übrigens gibt es im Studienbeitragsgesetz keine Möglichkeit zu einem "Teilzeitstudium".

Zitat von: "Observer"

Ich sag doch nur, dass jemand für eine kostenloses Notebook auch entsprechende Studienleistungen bringen muss.


500 Euro bezahlen bedeutet also für Dich kostenlos, oder ist das wieder ein Missverständnis?

Ich werfe mal den Vorwurf des Verdrehens von Tatsachen zrück. :wink:

Zitat von: "Observer"

Thomas hat das schon richtig erkannt und kommentiert...

Thomas hat allerdings auch den komfortablen Standpunkt derjenigen, die ihr Studium schon abgeschlossen haben und keine 500 Euro für jedes einzelne Semester zahlen mussten.

Tut mir Leid, dass ich jetzt nicht gleich detaillierter auf Thomas' Argumentation eingehe, aber gerade fehlt mir die Zeit dafür.
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Offline timm

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« Antwort #44 am: 02.07.2007, 01:04:48 Vormittag »
Ohalala,
das Problem bei Räumen ist, dass es davon derzeit, so wurde es mir gesagt, keine gibt.

Die Idee ist nicht neu, mit dem Geld über die Hochschule Räume zum Lernen anzumieten. Hier wären vermutlich mehrere kleine Räume ideal. Allerdings wird derweil wohl das Hochhaus renoviert. Aus diesem Grund gibt es jetzt neben D14 & D15 die beiden neuen gebäude D16/D17. Hierher zieht alles was derzeil im Hochhaus wohnt. Was in 1-2 Jahren passiert, wenn die Renovierung abgeschlossen ist...?!

Weiter hoffen wir, dass vielleicht irgendwie Raum D14, 2.08 nicht nur übergangsweise unser ist und das der "Nachmieter" vielleicht doch noch irgendwo anders einzieht. Allerdings ist dies auch nur ein Hoffen, da Lernphasen nunmal nicht das komplette Semester lang laufen und wir den Raum nur für diese Zeit fest zugesagt bekommen haben :(

Die derzeitige Anstrebung Lernräume zu "erzeugen" ist, dass die Vorlesungsräume in der Zeit der Nichtnutzung zum Lernen offenstehen. Vielleicht kann man hier duch geschickte Planung und Auszeichnung der Räume eine bessere Auslastung schaffen (siehe D14, 204). Weiter gibt es in solchen Räumen auch Beamer & Tafeln, anhand derer das durchgehen eines Scriptes in der Gruppe teilweise besser als anhand von Papier oder Einzel-Notebook-Guckerei funktioniert...

Wie gesagt, wir sollten über die gemachten Vorschläge und Ideen ausgiebig im FSR (ohne Internet dazwischen) philosophieren...