Autor Thema: Masterreakreditierung  (Gelesen 4803 mal)

Offline Masel

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Masterreakreditierung
« am: 12.04.2012, 23:17:37 Nachmittag »
Da im Fachbereich zur Zeit heiß über die Reakkreditierung des Masters diskutiert wird, wollen wir auch eure Meinung hören: Was ist gut, was ist schlecht? Und wie kann man es noch besser machen?

Was haltet ihr Beispielsweise von:
  • 7,5 CP Kursen: Tiefergehende Inhalte und dafür weniger unterschiedlichen Stoff in einem Semester?
  • Pflichtkurse im Master?
  • Weniger dafür härtere T-Scheine?
  • Wie findet ihr die PSE Regelung?

Ihr seit alle herzlich eingeladen am Dienstag den 17.04 ab 13:30 in der Fachschaft mit zu diskutieren. Oder natürlich auch hier im Thread, wenn ihr nicht kommen könnt.
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Offline Korfox

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #1 am: 13.04.2012, 06:36:20 Vormittag »
Was haltet ihr Beispielsweise von:
  • Pflichtkurse im Master?
Ich zerpflücke mal, ok?
Pflichtkurse im Master empfände ich persönlich als völlige Fehlentwicklung. Es sollte ja eigentlich nicht das Ziel sein, das Studium vollständig zu "verschulen", oder? Ich empfinde da die aktuell Situation: relativ stark verschulter Bachelor mit einigen WP-CP und dazu dann der "offene" Master ganz gut. Wobei der Master einem ja auch nicht jede Möglichkeit lässt, aber dazu komme ich gleich.
  • Weniger dafür härtere T-Scheine?
Ehrlich? Einfach ein größeres Angebot an T-Scheinen (ich weiß, das ist schwer zu realisieren). Da könnte man dann sowohl die Küstenschwimmer als auch die Tiefseetaucher befriedigen. Ich empfand es schon als ziemlich "herausfordernd", dass man in AS mehr CP machen muss als in T... (warum ist das so?!) Aber wenn jetzt noch weniger T-Fächer gemacht werden müssten (wovon ich bei "härteren" Fächern ausgehe, da diese wohl mehr CP ergäben, oder?), dann ist das ja vollends im Ungleichgewicht.
    • Wie findet ihr die PSE Regelung?

    Ihr seit alle herzlich eingeladen am Dienstag den 17.04 ab 13:30 in der Fachschaft mit zu diskutieren. Oder natürlich auch hier im Thread, wenn ihr nicht kommen könnt.
Wie man sieht kann ich am Dienstag mal wieder nicht.
Die PSE-Regelung: PSE sind immer so ganz zweischneidige Schwerter, finde ich (auch schon im Bachelor). Nicht wegen der Art der Lehrveranstaltung, sondern wegen der Bewertung. Als Student hängt man hier für gewöhnlich zwei Semester in einem Projekt. Entwickelt sich innert diesen Zeitraumes eine Antipathie zwischen Studenten und Dozenten (nicht jeder Dozent und schon gar nicht jeder Student können hier das "berufliche" vom "privaten" trennen), dann hat der Student eben nur sehr wenige Möglichkeiten, sich der Auswirkungen auf die Notengebung zu entziehen (und gerade bei einem PSE mit 15ECTS ist es schwer die Note anzufechten). Viele Dozenten leiten das, denke ich, ab, indem sie der Gruppe eine Gesamtnote geben und sagen "klambüstert euch die Einzelbewertung unter euch aus". Viele Dozenten, aber nicht alle.
In meinen Augen sollte hier zumindest insofern etwas geschehen, dass auf bürokratischem Weg zu Beginn des PSE die Bewertungsart festgelegt wird (und eben nicht nur lose zwischen Dozenten und Studenten die Absprache besteht "alle werden einzeln bewertet, oder nicht").

Aber ich finde eigentlich ist an der H_DA meckern auch gleichzeitig meckern auf sehr sehr hohem Niveau, wenn man sich mal so umguckt ;)[/list]
Ich akzeptiere das Chaos...
Aber ich bin nicht sicher, ob es mich akzeptiert.

Offline NCR

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #2 am: 13.04.2012, 16:55:20 Nachmittag »
Ich beantworte kurz diese Frage:

Zitat
[…], dass man in AS mehr CP machen muss als in T... (warum ist das so?!)

Weil Du an einer anwendungsorientierten Hochschule studierst.
Nicolai Reuschling, Lehrbeauftragter und ehemaliger Dekanatsassistent (2009-2012)

Offline Freddy

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #3 am: 14.04.2012, 06:46:02 Vormittag »
  • 7,5 CP Kursen: Tiefergehende Inhalte und dafür weniger unterschiedlichen Stoff in einem Semester?
Kommt auf den Kurs an. Es gab den ein oder anderen Kurs bei dem man nach 5/6 ECTS sehr gut mit "weiterführenden Grundlagen" versorgt war. Da hätte  ich mir noch den ein oder andren extra CP gewünscht um da noch was drauf zu setzen.

  • Pflichtkurse im Master?
Pflicht Anteile aus Katalogen ja, bestimmte Kurse nein.

  • Weniger dafür härtere T-Scheine?
Wie definierst du "härter"? Die T-Scheine die ich miterlebt habe waren von den Anforderungen absolut in Ordnung. Teilweise hätten ich mir einen größeren Umfang gewünscht (Siehe 7,5 CP Kursen) um nach den theoretischen Grundlagen noch mal tiefer auf praktische Relevanz/Umsetzung eingehen zu können.
Persönlich empfand ich die T-Scheine als mit das Wertvollste im Master Studium. Vieles was z.B. in AS Vorlesungen vermittelt wurde hätte ich mir auch ohne viel Aufwand gut selbst erarbeiten können. Bei den T-Veranstaltungen wäre mir das sehr viel schwerer gefallen.

  • Wie findet ihr die PSE Regelung?
Ist in Ordnung so wie sie ist. Man könnte eventuell noch über eine "MPSE 3" Veranstaltung nachdenken. Ein drittes Semester sollte dann allerdings optimal sein.

Disclaimer/Kontext:
Alles meine persönliche Meinung!
Muss jetzt noch meine Master Arbeit schreiben (Sonst alle Scheine fertig).
Motivation für Master Studium: Jetzt oder Nie.
Vertiefungsrichtung: IT-Sicherheit
Forschungsinteresse: Nur im wirtschaftlich Umfeld, weniger Interesse an Forschung in Hochschul/Institutsumgebung.
Promotion: Definitiv nicht im Anschluss an den Master. Eventuell später als "Abfallprodukt" einer Tätigkeit in der Wirtschaft.
Frederik Kriewitz
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Offline Korfox

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #4 am: 14.04.2012, 10:41:30 Vormittag »
Ich beantworte kurz diese Frage:

Zitat
[…], dass man in AS mehr CP machen muss als in T... (warum ist das so?!)

Weil Du an einer anwendungsorientierten Hochschule studierst.
Danke für diese Antwort, das stößt bei mir zwar bedingt auf Unverständnis, aber es erklärt den Umstand.
Unverständnis, da ich persönlich der Meinung bin, dass sich der Anspruch "unserer" T-Veranstaltungen doch recht deutlich schon von denen einer theorieorientierten Hochschule unterscheidet. Ich habe wenige T-Veranstaltungen besucht, die mich auch nur im Ansatz an eine Grenze gebracht hätten, was sich dann oft entweder darin niedergeschlagen hat, dass ich mir vieles zusätzlich noch selbst erarbeitet habe und häufiger in mangelnder Motivation ("Jo, hören wir uns das jetzt noch drei Mal an?!"). Das schlägt sich natürlich in beiden Fällen auf die Note nieder.
Zum Thema dann, v. wg. was ich von den Vorschlägen halte ergibt sich daraus:
In dem Fall, dass meine bisherige Annahme falsch war würde ich ganz klar für "härtere" T-Fächer sprechen, ohne allerdings dafür mehr ECTS zu veranschlagen. Da wir ja die Wahlfreiheit haben kann dann der Student auch aussuchen, ob er diese "harten" Fächer überhaupt belegen will. (Wobei ich hier auch die Herausforderung sehe, dass wir jetzt schon Fächer haben, die zunächst zum Start des Semesters überlaufen sind (man will ja seine T-Scheine zusammen kriegen) und deren Klausur dann am Ende des Semesters zehn oder weniger Anmeldungen hat (ups, der Dozent will uns ja wirklich etwas beibringen).

Ansonsten habe ich hier natürlich auch leichtes diskutieren: Wie bei Freddy bin ich doch ziemlich am Ende meines Studiums angelangt. Habe lediglich Seminar und Master-Thesis noch vor mir (bzw. bin gerade dabei ersteres zu machen und versuche letzteres zeitnah zu starten). Daher ist das alles meine persönliche Meinung, die ich durch Erfahrungen während fast des gesamten Studiums gesammelt hatte, zu denen mich die Entscheidungen aber nicht mehr betreffen.
Angefangen den Master zu studieren habe ich übrigens explizit wegen der großen Wahlfreiheit (ursprünglicher Gedankengang: "Fängst de mal an und belegst das was dir gefällt. Wenn davon nichts mehr über ist kannst de das Studium sein lassen und auch ohne den zugehörigen Abschluss anfangen zu arbeiten..." - Pflichtfächer hätten mich also in meiner Entscheidung, das Studium zu beginnen massiv eingebremst), und wegen der Möglichkeit, eben, obwohl ich auf einer "angewandten" Hochschule bin ein wenig tiefer in die Theorie reinschnuppern zu können.
Ich akzeptiere das Chaos...
Aber ich bin nicht sicher, ob es mich akzeptiert.

Offline ThomasW.

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #5 am: 14.04.2012, 17:38:40 Nachmittag »

7,5 CP Kursen: Tiefergehende Inhalte und dafür weniger unterschiedlichen Stoff in einem Semester?

Halte ich für eine sehr gute Idee! Vorallem als Ersatz für die 6 CP Vorlesungen. Bei denen ist der eine CP nämlich meist ohnehin schwer einzubringen, außer man macht gleich fünf 6CP Fächer.

  • Pflichtkurse im Master?

Halte ich für eine totale Fehlentwicklung. Vorallem die Wahlfreiheit ist es doch, was den Master so reizvoll macht.

  • Weniger dafür härtere T-Scheine?

Ist genau richtig wie es im Moment ist.

  • Wie findet ihr die PSE Regelung?

Hab noch kein PSE gemacht und auch im Kosi hatte ich kein PSE. Bin aber ehrlich gesagt nicht so begeistert davon. Würde mich freuen, wenn man Projekte evtl. auch in Kooperation mit (und in) Unternehmen durchführen könnte.


Weitere Vorschläge/Ideen:
- Was mir immer ein Dorn im Auge war: Ich würde gerne noch so viele WP's aus dem Bachelorbereich noch nachholen, weil ich einige sehr interessant fand. Leider kann man sich diese nicht anrechnen. Und auch viele Bachelors interessieren sich für WP's aus dem Masterbereich und können diese ja auch "vorholen". Vielleicht sollte man hier die "Grenze" zwischen Bachelor und Master bei einigen Vorlesungen ein wenig aufweichen. Muss ja nicht gleich bei allen sein, denn es ist vielleicht auch sinnvoll, diese erst im Master oder nur im Bachelor anzubieten. Dies hätte den Vorteil, dass die Wahlmöglichkeiten sich stark erhöhen würde. Sinnvoll wäre dabei eine Einführung einer Quote wie: Bei Master-Veranstaltungen darf der Anteil der Bachelors nur <20% betragen und umgekehrt o.Ä. Würde sich auch gut ins obs implementieren lassen.

- Dies geht auch in Richtung obs: Bei der Wahl der Fächer denke ich mir immer: "Wenn ich das Fach A kriege, würde ich so und so wählen. Wenn ich A nicht bekomme, möchte ich B da es sich dann auch nicht mehr mit A überschneidet und so...". Ich glaube diese Gedankengänge haben viele Studierenden und das führt auch dazu, dass viel gehortet wird. Das war in diesem Semester zu sehen: Einen Tag nach der Zuteilung hatten alle T-Veranstaltungen 0 Plätze frei. Erst nach 1-2 Wochen wurden sehr viele Plätze wieder frei, ich wurde sogar von 2 Professoren nachträglich und ohne mich zu fragen zur Veranstaltung hinzugefügt, weil anscheinend nur so wenige Studierende erschienen sind. Ich weiß zwar keine Lösung, aber ich wollte mal an dieser Stelle auf die Problematik hinweisen

- Passt zwar nicht zur Akkreditierung, aber ich fände es schön wenn es mehr Veranstaltungen geben würde, welche per Video aufgezeichnet werden. Habe das leider nur im TERP-Kurs erlebt, fand das aber sehr gut! Der Kurs war weiterhin sehr gut befüllt und man konnte zu Hause sehr gut für die Prüfung lernen und alles wiederholen. Auch bei Krankheit/wichtigen Terminen absolut super.

- Ich fände es schön, wenn man sich die erste Vorlesung jeder Veranstaltung anschauen könnte und sich erst dann festlegen muss (ohne gleichzeitig jemand anders den Platz zu versperren). Dadurch kann man einen viel besseren Eindruck des Dozenten und der Inhalte erlangen als durch die Modulhandbücher. Auch hier wären Videoaufnahmen vom letzten Semester perfekt!

Offline NCR

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #6 am: 14.04.2012, 21:10:24 Nachmittag »
Zitat
Ich würde gerne noch so viele WP's aus dem Bachelorbereich noch nachholen…

Es hält dich doch keiner davon ab, dich in die Vorlesung zu setzen. Dass Du Kurse auf Bachelorniveau nicht für den Masterabschluss anerkennen lassen kannst, siehst du nach kurzem Nachdenken selber ein.
Nicolai Reuschling, Lehrbeauftragter und ehemaliger Dekanatsassistent (2009-2012)

Offline Jtb

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #7 am: 14.04.2012, 22:31:28 Nachmittag »
Zitat
Ich würde gerne noch so viele WP's aus dem Bachelorbereich noch nachholen…

Es hält dich doch keiner davon ab, dich in die Vorlesung zu setzen. Dass Du Kurse auf Bachelorniveau nicht für den Masterabschluss anerkennen lassen kannst, siehst du nach kurzem Nachdenken selber ein.

Auf ersten Blick ja, allerdings kann man weiter über den Tellerrand schauen. Wie machen es denn andere Hochschulen oder gar wir selber schon? Das Niveau kann man in einer Lehrveranstaltung flexibel halten. Wichtig ist dann das Prüfungsniveau. Ich habe oft den Bedarf bei Routing und Switching gehört. Von einer generellen Freigabe würde ich aber Abstand nehmen.

Konkrete Beispiele:
- Anerkennung von LVs aus dem Ausland
- Anerkennung von Sprach-Kursen
mfg
Jens

.. Bin seit Anfang 2013 fertig mit dem Master und nur noch selten hier bzw. an der h_da zu sehen

Offline Lhurgoyf

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #8 am: 15.04.2012, 10:16:26 Vormittag »
Also ich sehe die größte Baustelle darin, dass wir kein einheitliches Raster mehr bei den Creditpoints haben. Es gibt Kurse mit 2,5CP, 5CP und 6CP. Bei den 6CP hat man dann den Mehraufwand für den weiteren Credit aber keinen Ertrag daraus da er nicht ins Raster passt und am Ende nicht mehr zählt.
Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass es halbe Credits an vielen Hochschulen im Ausland nicht gibt und man damit wieder aus dem Raster fällt.

Zudem würde ich mir wünschen, dass Sprachkurse ab einem gewissen Niveau auch im S-Katalog anerkannt werden. In meinem konkreten Fall (Spanien) ist es so, dass man dort im Master nicht aufgenommen werden kann wenn man nicht mind. ein Sprachenzertifikat auf B1 Niveau vorlegen kann. Das bedeutet, wenn man wie ich Spanisch nicht in der Schule hatte, muss man 1,5 Jahre im Sprachenzentrum verbringen, was ich zwar gemacht habe, aber nicht jeder auf sich nimmt wenn man nicht wenigstens den Sprachkurs im Ausland anerkannt bekommt.

Und noch etwas zu den T-Fächern: Da wir ja eine anwendungsorientierte Hochschule sind, warum macht man nicht einfach Kurse mit mehr Credits, die dafür einen T-Teil haben, dann kann man die Theorie auch gleich mal anwenden.

Eine Sache die mir in Spanien sehr gut gefällt ist die Organisation in Blöcken, also dass man sich ca. 2 Wochen lang nur mit einem Kurs beschäftigt und dann der Block abgeschlossen ist, dadurch hat man zwar zwischendrin mehr Stress aber kann tiefer einsteigen, ist nicht von anderen Themen abgelenkt und hat vor allem am Ende keine stressige Klausurphase. Zudem ist dadurch der Kontakt mit den Kommilitonen wesentlich enger, was mir in Darmstadt ziemlich abgeht weil man sich oft nur einmal die Woche sieht.

Ach ja: Von Pflichtkursen halte ich nichts und die T-Scheine sind so schon hart genug.
« Letzte Änderung: 15.04.2012, 10:18:07 Vormittag von Lhurgoyf »

Offline sweil

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #9 am: 15.04.2012, 12:46:08 Nachmittag »
Bei den 6CP hat man dann den Mehraufwand für den weiteren Credit aber keinen Ertrag daraus da er nicht ins Raster passt und am Ende nicht mehr zählt.

Eine Möglichkeit ohne größere Änderung am Kursumfang/-inhalt wäre 6,25CP statt 6CP zu vergeben.
Ok, Viertel-Credits sehen komisch aus ;D und man muss sich fragen ob man sowas überhaupt möchte (oder darf?).
Aber damit würde es wieder besser ins 5er-Raster passen, z.B.: 2*6,25 + 2,5 = 15 oder 4*6,25 = 25

Wobei ich die minimale Mehrbelastung, die auf das gesamte Studium bezogen entsteht, wenn ein einzelner CP zuviel erarbeitet wird, nicht als unzumutbar ansehen würde. Grundsätzlich macht es dann den zusätzlich vergebenen sechsten CP eines Kurses aber relativ sinnlos.

Offline Lhurgoyf

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #10 am: 15.04.2012, 17:48:34 Nachmittag »
Also ich würde zunächst einmal die 2,5CP auf 3CP und die 5CP auf 6CP anheben um hier einheitlich zu werden und keine halben oder sonstwas Credits zu vergeben. Der Arbeitsaufwand wird dann zwar theoretisch nicht geringer aber man hat schon einmal ein Fach weniger pro Semester und kann sich mehr auf die anderen konzentrieren.

Offline ThomasW.

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #11 am: 16.04.2012, 08:05:10 Vormittag »
Zitat
Ich würde gerne noch so viele WP's aus dem Bachelorbereich noch nachholen…

Es hält dich doch keiner davon ab, dich in die Vorlesung zu setzen. Dass Du Kurse auf Bachelorniveau nicht für den Masterabschluss anerkennen lassen kannst, siehst du nach kurzem Nachdenken selber ein.

Auf ersten Blick ja, allerdings kann man weiter über den Tellerrand schauen. Wie machen es denn andere Hochschulen oder gar wir selber schon? Das Niveau kann man in einer Lehrveranstaltung flexibel halten. Wichtig ist dann das Prüfungsniveau.

Genau so meinte ich das ja. Um auch den Mehraufwand für die Professoren zu verringern, könnten Master-Studierende ja an einer mündl. Prüfung für diese Fächer teilnehmen. Dadurch lässt sich das Prüfungsniveau ja sehr leicht anheben.

Offline NCR

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Re: Masterreakreditierung
« Antwort #12 am: 16.04.2012, 08:30:24 Vormittag »
Ihr habt noch nie mündliche Prüfungen organisiert oder durchgeführt. Der Mehraufwand für mündliche Prüfungen ist erheblich.

Außerdem halte ich das Argument "wichtig ist dann das Prüfungsniveau" für ungültig.
Nicolai Reuschling, Lehrbeauftragter und ehemaliger Dekanatsassistent (2009-2012)