Autor Thema: Studentische Hilfskräfte im Forschungsprojekt "BASE MoVE" ab Aug./Sept. gesucht!  (Gelesen 179 mal)

Offline Bettina

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  • Laboringenieurin Embedded Systems Technology
    • Personen FBI - Bettina Kurz-Kalweit
  Im Rahmen des Forschungsprojekts BASE MoVE wird von der Arbeitsgruppe des Embedded System Technology Lab (EST) eine Plattform für eine zukunftsfähige IoT-Sensorik zusammen mit mehreren Kooperationspartnern entwickelt. Grundlegende Funktionen sind dabei, dass mehrere Funkprotokolle auf einer geeigneten Hardware unterstützt werden können. Weiterhin soll die Firmware aktualisierbar sein. Hierfür sollen sichere Methoden eines zukünftigen IoT-Systemmanagements exemplarisch für das Open Source Betriebssystem RIOT OS („the friendly operation system for the Internet of Things“) entwickelt werden.
 

Aufbau einer Continuous-Integration-Plattform
Im Embedded Bereich verbreitet sich zunehmend der Ansatz von Continuous Integration. Im BASE-MoVE-Projekt
werden die Software-Komponenten ebenfalls nach diesem Prinzip entwickelt und so zu einer Gesamtanwendung
iterativ zusammengefügt.

Kontinuierliche Buildprozesse und grundlegende Akzeptanztests sind für eine Continuous Integration unabdingbar. Wir suchen daher eine studentische Hilfskraft für das Aufsetzen eines Jenkins-Servers, mit dessen Hilfe sich
diese Abläufe realisieren lassen.
Der Server ist so zu konfigurieren, dass die Buildprozesse über eine Anbindung an ein gitLab-Source-Code-
Repository angestoßen werden. Weitere Aufgaben sind dann die Auswahl eines geeigneten Testautomations-
Frameworks aus dem Embedded Bereich und dessen Integration auf dem Jenkins-Server. Außerdem sollen durch kleine Demo-Software-Applikationen die Eigenschaften sowie der Workflow von Jenkins
mit der gitLab-Anbindung und der Testautomations-Integration evaluiert werden.

 
 Aufbau, Auswertung und Anpassung eines exemplarischen IoT-Netzwerks auf Basis eines Open Source Betriebssystems und dem inoffiziellen Zigbee Nachfolger „Thread“
 
Zigbee, BLE, EnOcean, Thread, Z-Wave... oder doch einfach wieder WLAN? Im Smart Home des Internets der Dinge hat man im Zweifelsfall die Qual der Wahl. Im aktuell laufenden Forschungsprojekt „BASE MoVE“ wird eine sichere, aktualisierbare und multiprotokollfähige IoT Sensorik entwickelt, damit man seinen Lichtschalter nicht wegwerfen muss, sobald die neue Lampe das letzte große IoT-Protokoll nicht mehr unterstützt. Das für diese Stelle relevante Aufgabenpaket dieses Projekts befasst sich damit, auf von Projektpartnern entwickelten Sensorknoten ein Open Source-Betriebssystem in Verbindung mit einem von mehreren im IoT gängigen Netzwerk-Protokollen einzusetzen. Zur Unterstützung dieses Aufgabenpakets suchen wir eine studentische Hilfskraft zur Mitarbeit im Forschungsprojekt. Auch eine anschließende Abschlussarbeit im Rahmen des Forschungsprojekt ist ggf. möglich. Konkret geht es um einen prototypischen Einsatz des inoffiziellen Zigbee Nachfolgers „Thread“ in Verbindung mit dem Open Source-Betriebssystem RIOT-OS auf bereits unterstützten Sensorknoten. Umgesetzt werden soll dies durch den bereits für RIOT-OS portierten Thread-Softwarestack „OpenThread“. Eine Evaluation dieses Aufbaus ist vorgesehen. Weiter sollen im Anschluss auf Basis dieses Aufbaus Änderungen in den Betriebssystemkomponenten des Netzwerkstacks vorgenommen werden, um das Verarbeiten von eingehenden Paketen durch einen alternativen Softwarestack zu ermöglichen. Das Einsatzszenario hierfür ist ein Protokoll für Management-Funktionalitäten, welches unabhängig von eingesetzten IoT-Protokollen wie Zigbee, Thread oder BLE arbeiten soll. So sollen eingehende Nachrichten nicht wie bisher direkt durch OpenThread verarbeitet werden, sondern stattdessen vor-ausgewertet werden, um zu entscheiden, ob es sich um ein OpenThread Paket oder um Funktionalitäten des Management-Protokolls handelt.
 Neben einer allgemeinen Machbarkeitsstudie geht es auch um die Abschätzung des Mehraufwands, der durch eine zweite Auswertungslogik entsteht.

 Mach das Internet der Dinge (be-)greifbar

Das Internet der Dinge (Internet of Things IoT) wird immer greifbarer. Absehbare Entwicklungen mit deutlicher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung werden begreifbar. Um dies auch in unsere Lehre am Fachbereich einbringen zu können, soll unserem Fachbereich eine Spende von der Controlware Stiftung und durch den Gründer der Controlware GmbH und Geschäftsführer der iotWare GmbH Helmut Wörner dienen. Hiermit möchten wir in Zukunft IoT-Koffer zur Verfügung stellen, die in der Lehre in Praktika, Systemprojekten, R&D-Studien und anderen praxisnahen Veranstaltungsformen zum Thema IoT eingesetzt werden. So soll in einfacher, handhabbarer Form die für typische IoT-Projekte nötige Hardware ausleihbar werden. Ein einfacher Einstieg für Studierende soll so in Zukunft möglich sein. Verweise und Anleitungen zu IoT-Projekten können Hilfestellung und Ideengeber sein.

Für die Erstellung und Pflege der IoT-Koffer suchen wir eine studentische Hilfskraft, die die benötigte Hardware zusammenstellt, Dokumentation erstellt und die Pflege der IoT-Koffer übernimmt. Die Finanzierung erfolgt über das Zentrum für Angewandte Informatik (z.a.i. www.fbi.h-da.de/zai).



Bei Interesse an einer dieser Tätigkeiten oder weiteren Fragen:


Prof. Dr.-Ing. Jens-Peter Akelbein - Laborleiter EST,
Bettina Kurz-Kalweit - Laboringenieurin/Wissenschafl. Mitarbeiterin,
Mario Hoss - Wissenschaflticher Mitarbeiter