Autor Thema: Versuche mit Schwerkraftumkehrung im Fachbereich I...  (Gelesen 5161 mal)

Offline Alberstadt

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Versuche mit Schwerkraftumkehrung im Fachbereich I...
« am: 30.09.2001, 04:49:00 Vormittag »
Manchmal ist es schon faszinierend: Da wird Hardware bis zur Materialermüdung belastet. Einen ganz neuen Test hat sich unser guter Frank einfallen lassen:

Der Monitor-Schwerkraftumkehrtest...

Jeder von uns weiss, dass man nur eine bestimmte Anzahl von C´ts (Heise) auf dem Boden stapeln kann. Jede weitere C´t verursacht den Statikern, die das Gebäude berechnet haben, graue Haare, da die zulässige Tragkraft pro Quadratzentimeter weit überschritten wird. Irgendwie scheint dieses Naturgesetz aber bei Franks Monitor keine Anwendung zu finden. Immer weiter türmt sich da ein Stapel von C´ts, IXes, CD-Taschen und weiteren Papieren, konsequent jedes Gesetz von Masse und Gewicht ignorierend.
Liegt das jetzt an der Monitorstrahlung?

Anscheinend hat sich Sergio schon daran gemacht, das Phänomen eindringlich zu begutachten und einen (in meinen Augen bescheidenen) Versuchsaufbau zur Verifikation in Angriff genommen. Auf seinem alten Sun-Monitor stapeln sich müde ein paar eMail-Handouts. Da wird der Gute noch ein wenig daran Arbeiten müssen, denn die Ablagefläche bei seinem Monitor ist eher rund. Aber für einen gewieften Victorinox-Schnitzer wie ihn sind das kleine Fische.

Willi hingegen geht das Problem ganz anders an: Er hat apart ein wenig Müll auf seinem Monitor drapiert. Intelligent, nein GENIAL. Er arbeitet frei nach dem "Müll sammelt sich da an, wo schon Müll liegt"-Gesetz. Mal sehen, ob sich das bewahrheitet. Ablagefläche hat sein Belinea jedenfalls genug.

Kommen wir zu Albis AOC-Monitor von 1995. Da dieses Gerät leider auch kaum genügend Stellfläche bietet, hat er sich ein Konstrukt aus mehreren CD-Hüllen und einer Posteingangsbox als Versuchsaufbau überlegt. Konsequent wird auch Diese über die Kanten hinweg gefüllt. Derzeit sind weder an der Box noch am Monitor Risse durch Materialermüdung aufgetreten. Die Beobachtung läuft.

Kommen wir zum letzten Mitglied des Versuchsteams: Quilli...
Quilli geht das Ganze von einer völlig anderen Seite an: Er nimmt erstmal gar kein Papier für seine Versuche sondern eine (vollkommen veraltete) IBM-Tastatur. Dieses Gerät, Urvater aller Tastaturen, wurde wohl schon von den Hunnen benutzt um Feinde zu erschlagen. Auf jeden Fall ist es ewig schwer, nimmt aber auch beim Herunterfallen vom Versuchsaufbau weniger Schaden als das Gebäude (Was eine Wiederholung des Versuchsaufbaus natürlich auf die Menge vorhandener Gebäude beschränkt).
Mit diesem altertümlichen Gerät und unter Zuhilfenahme des Regals testet er momentan eine einseitige Belastung des (ebenso antiquierten) ES-COM Monitors aus seinem Besitz. Trotz des nun mehrwöchigen Belastungstests sieht man weder am Testobjekt noch an der Tastatur irgendwelche Einkerbungen. Allerdings sieht dieser Versuchsaufbau (unter uns gesagt) auch reichlich bescheuert aus. Möglicherweise ist die Tastatur aber auch nur ein Trittbrett, um gefahrlos an die Klimaanlage zu kommen, die niemand bedienen kann und will... In diesem Fall hätte der ES-COM Monitor tatsächlich schwerkraftaufhebende Wirkung.

QED

Albi
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Offline markus

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Versuche mit Schwerkraftumkehrung im Fachbereich I...
« Antwort #1 am: 01.10.2001, 12:47:00 Nachmittag »
:lol:
:lol:
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:lol:
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:lol:

juppppieeee
Albi ich muss Dir gestehen ich bin begeistert.
Richtig guuuut. Hab mich weggepisst!

:lol:
:lol:
Man hats nicht leicht, aber leicht hats einen!